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Pflicht-Check · EU-Batterieverordnung

Welche Pflichten gelten für Ihre Batterie?

Beantworten Sie bis zu acht Fragen und erhalten Sie Ihre persönliche Checkliste: vom Batteriepass über CE-Kennzeichnung und QR-Code bis zu Registrierung und Sorgfaltspflichten – mit Fristen und Artikeln. Ohne Anmeldung, alles bleibt in Ihrem Browser.

Frage 1

Um welche Art von Batterie geht es?

Wählen Sie die Kategorie, in der Sie die Batterie in Verkehr bringen.

Frage 2

Wie groß ist die Kapazität der Industriebatterie?

Für Industriebatterien liegt die Schwelle bei 2 kWh.

Frage 3

Ist es ein stationärer Batteriespeicher?

Also ein fest installiertes System, das Energie speichert und abgibt – vom Heimspeicher bis zum Container.

Frage 4

Welche Rolle haben Sie?

Die Verordnung verteilt die Pflichten nach Rolle in der Lieferkette.

Frage 5

Verkaufen Sie unter eigenem Namen oder eigener Marke?

Wer Batterien unter eigenem Namen anbietet oder wesentlich verändert, gilt in der Regel selbst als Hersteller.

Frage 6

Wo hat Ihr Unternehmen seinen Sitz?

Hersteller außerhalb der EU brauchen für einige Pflichten einen Vertreter in der EU.

Frage 7

Liegt Ihr Jahresumsatz bei 40 Mio. € oder mehr?

Davon hängen die Sorgfaltspflichten für Rohstoffe ab. Maßgeblich ist der Nettoumsatz, bei Konzernen der konsolidierte Umsatz.

Letzte Frage

Wann bringen Sie die Batterien in der EU in Verkehr?

Gemeint ist die erste Bereitstellung auf dem EU-Markt oder die Inbetriebnahme.

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Pflichten mit Batterypass erfüllen

Stand der Regeln: November 2026. Dieser Check gibt eine erste Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich ist der Text der Verordnung (EU) 2023/1542 und der zugehörigen Rechtsakte in ihrer jeweils geltenden Fassung.

Die Regel in Kürze

Wer braucht ab 2027 einen Pass?

BatteriekategorieBeispieleBatteriepass ab 18.02.2027
LMT-BatterieE-Bike, E-Scooter, E-RollerJa – jede Einheit
Industriebatterie > 2 kWhHeim- und Gewerbespeicher, Stapler, NotstromJa – jede Einheit
Elektrofahrzeug-BatterieTraktionsbatterie für E-Auto oder HybridJa – jede Einheit
Industriebatterie ≤ 2 kWhkleinere IndustrieanwendungenNein
Starterbatterie (SLI)Starterbatterie im PkwNein
GerätebatterieSmartphone, Werkzeug, LaptopNein

Auch ohne Pass-Pflicht gelten für alle Batterien weitere Vorgaben der Verordnung, etwa zu Kennzeichnung, Registrierung und erweiterter Herstellerverantwortung.

Was der Check prüft

22 Pflichten aus der EU-Batterieverordnung.

Der Check ordnet jede Pflicht Ihrer Batteriekategorie und Rolle zu und zeigt, ob sie bereits gilt, wann sie kommt oder ob der Termin noch offen ist.

Produkt

Stoffbeschränkungen, Leistung und Haltbarkeit, Sicherheit stationärer Speicher, Daten im Batteriemanagementsystem, Entnehmbarkeit und Austauschbarkeit.

Konformität & Kennzeichnung

Konformitätsbewertung, EU-Konformitätserklärung, CE-Kennzeichnung, Etikett, Sammelsymbol und QR-Code.

Daten & Nachweise

Digitaler Batteriepass, CO₂-Fußabdruck, Rezyklatanteile und Sorgfaltspflichten in der Rohstofflieferkette.

Markt & Rücknahme

Herstellerregistrierung, erweiterte Herstellerverantwortung, Informationen für Endnutzer und die Pflichten von Importeuren, Händlern und Bevollmächtigten.

Häufige Fragen

Fragen zur EU-Batterieverordnung.

Gilt die EU-Batterieverordnung auch für Händler?

Ja. Händler müssen vor dem Verkauf prüfen, ob die Batterie die CE-Kennzeichnung trägt, die nötigen Unterlagen beiliegen und der Hersteller registriert ist. Wer Batterien unter eigenem Namen oder eigener Marke verkauft, übernimmt in der Regel die Pflichten eines Herstellers.

Ab wann braucht jede Batterie einen QR-Code?

Ab dem 18. Februar 2027 müssen alle Batterien einen QR-Code tragen. Bei LMT-, Industrie- (über 2 kWh) und Elektrofahrzeug-Batterien führt er zum digitalen Batteriepass, bei den übrigen zu den vorgeschriebenen Produktinformationen.

Wo registriere ich mich als Hersteller in Deutschland?

In Deutschland ist seit dem 18. August 2025 die Stiftung EAR für die Registrierung nach dem Batterierecht-Durchführungsgesetz (BattDG) zuständig. Die Registrierung ist Voraussetzung dafür, Batterien in Deutschland anbieten zu dürfen.

Wer muss die Sorgfaltspflichten für Rohstoffe erfüllen?

Unternehmen, die Batterien in Verkehr bringen und einen Nettoumsatz von mindestens 40 Mio. € haben – allein oder als Teil einer Gruppe. Die Pflichten gelten nach der Verschiebung durch die Verordnung (EU) 2025/1561 ab dem 18. August 2027.

Brauche ich für Batterien, die schon im Lager sind, einen Pass?

Entscheidend ist das Inverkehrbringen jeder einzelnen Einheit. Wird eine Einheit vor dem 18. Februar 2027 erstmals auf dem EU-Markt bereitgestellt, braucht sie keinen Pass. Einheiten, die ab diesem Tag in Verkehr gebracht werden, brauchen einen.