Ihre Kunden fragen bald nach Ihren Daten.
Den Pass verantwortet meist der Batteriehersteller. Viele Angaben entstehen aber vorher: bei Zellen, Materialien, Modulen und BMS. Wer sie sauber liefern kann, ist ein bevorzugter Partner.
Diese Angaben sollten Sie bereithalten.
Zusammensetzung
Chemie, Kathode, Anode, Elektrolyt, kritische Rohstoffe und gefährliche Stoffe, belegt durch Sicherheitsdatenblätter.
Leistungsdaten
Kapazität, Spannungen, Zyklenfestigkeit und Temperaturbereiche, mit Verweis auf den Prüfbericht.
Herkunft und Rezyklat
Rohstoffherkunft, Rezyklatanteile und Emissionen der Vorkette. Hier sind die Fristen teils später, Kunden fragen aber schon jetzt.
In vier Schritten lieferfähig.
Das geht auch ohne Software und ohne eigene Passpflicht.
- Klären, welche Produkte in Batterien für den EU-Markt landen
- Nachweise zentral sammeln und je Produkt zuordnen
- Eine Ansprechperson für Datenanfragen benennen
- Standardblatt mit Ihren Angaben auf Deutsch und Englisch vorbereiten
Muss ich als Zulieferer selbst Batteriepässe erstellen?
Meist nicht. Die Pflicht trifft den Wirtschaftsakteur, der die fertige Batterie in Verkehr bringt. Verkaufen Sie selbst fertige Batterien, kann das anders sein.
Gibt es einen Zugang für Lieferanten in der App?
Ein eigener Lieferanten-Zugang ist im Aufbau. Bis dahin übernimmt der Hersteller Ihre Angaben in sein Modell.
Klären Sie in zwei Minuten, was für Sie gilt.
Der Pflicht-Check zeigt Ihre Pflichten und Fristen. Kostenlos und ohne Anmeldung.